Welpenpreis

Was kostet ein Prager Rattler?

Welpen aus einer seriösen Zucht kosten ca. zwischen 2000.- und 2500.-. Die Preise für unsere Welpen variieren, da sie sich je nach Rassenstandard und Farbe unterscheiden. Sie liegen aber durchaus in dem oben genannten Rahmen. Hunde in speziell seltenen Farben (zb. Merle) können auch weitaus mehr kosten.

Sehr häufig sind Welpeninteressenten erstaunt, wenn wir diese Preise am Telefon/E-Mail nennen. Nach Erfahrung ist es meiner Meinung nach nicht möglich Welpen "günstiger" zu züchten. 

Allein die Selektionskosten für die Elterntiere sind immens: teuer gekaufte Zuchttiere müssen bei Nichteignung zur Zucht wieder zum Liebhaberpreis abgegeben werden. Wird der Selektionsprozess unterlassen, spricht man nicht mehr von Zucht, sondern von bloßer Vermehrung. 

Bitte bedenken Sie das diese Beispiele in Euro sind, in der Schweiz sind die Tierarztkosten viel teurer als in Deutschland, deshalb ist in der Preis in der Schweiz auch höher.  

Diesen Beitrag durfte ich mit freundlicher Genehmigung von www.prazskykrysarik.de übernehmen.

Waaas? So teuer ist ein Welpe ??? /the price for a puppy...  

Kosten des Züchters bis zur Belegung:

   Mitgliedschaft im Verband: ca 50 € Jahr

Domain, Homepage, Werbung: ca 100 € im Jahr

Hundehalterhaftpflicht / Rechtsschutzversicherung: ca 150 € Jahr

   Zuchtzulassung, Untersuchungen, Ausstellungen: ca 300 € Jahr

(den Kauf der eigenen Zuchttiere lasse ich an dieser Stelle mal außen vor) 

Kosten ab der Belegung:

   Belegung der Hündin: ca 500 € gesamt

Ultraschall: ca 50 € gesamt

   Untersuchung, Impfung, Entwurmung: ca 100 €/Welpe

   Ahnentafel: ca 30 €/Welpe

   Zuchtwart, Backenabstrich, Wurfabnahme: ca 100 € gesamt 

Ich gehe in diesem Fall von einer Geburt ohne jegliche Komplikationen wie Kaiserschnitt (ca 300 €) etc. aus - obwohl dies bei Kleinhunderassen gar nicht so selten vorkommt. (Aus eigener Erfahrung 1500.- CHF) 

Die Kosten für das hochwertigere und gehaltvollere Futter der Mutterhündin ab der 6. Trächtigkeitswoche sowie für die Welpen lasse ich bei meiner Aufführung außen vor; ebenso die Kosten für die Anschaffung von Geburtsutensilien sowie weiteren diversen Kleinigkeiten, die man als guter Züchter seinen Welpen beim Auszug mit auf den Weg gibt (z.B. Halsband, Spielzeug, Kuscheldecke, etc.) 

Geht man davon aus, dass ein Prager Rattler im Durchschnitt zwei Welpen wirft, kommen wir auf reine Kosten von ca. 450 € pro Welpe. Die Aufwendungen des Züchters vor der Belegung wurden natürlich nicht mit eingerechnet.  

Auch sollte man nicht vergessen, dass der Züchter im Regelfall sehr weite Strecken für die Belegung in Kauf nehmen muss, z.B. nach Tschechien, Schweden, Finnland, um den best-geeigneten Rüden für seine Hündin verwenden zu können. Bei den derzeitigen Benzinpreisen auch kein Posten, den man außer Acht lassen sollte. 

Die Zeit des Züchters vor und nach der Geburt, die für die Betreuung von Hündin und Welpen nötig ist - dieser Aspekt wird von Laien oftmals völlig unterschätzt - die Sorgen, die Aufregung und der Schmerz im Falle einer Totgeburt oder nach dem Absterben eines Welpen lassen sich finanziell gar nicht darstellen… 

Schließlich gibt man ab der 10. Woche seine mit viel Liebe und Mühe aufgezogenen Hundekinder in ihr neues Zuhause - an Menschen, die man im Regelfall nur durch E-Mails oder ein einziges Treffen kennt - diese sucht man ohne jegliche Sicherheit aus, aus reinem Bauchgefühl und Instinkt. 

Und wenn man schon beim ersten Kontakt gefragt wird “Was ? 1500 Euro für einen Welpen ?” …dann weiß man genau, dass man nicht mit einem potentiellen Käufer spricht, sondern nur mit IRGENDJEMANDEM, der IRGENDEINEN Hund möchte von IRGENDWOHER - ohne sich für die Herkunft und Aufzucht der Welpen zu interessieren.







Diese Faktoren sollten für einen verantwortungsbewussten Züchter selbstverständlich sein. Sie sind allerdings maßgeblich dafür verantwortlich, dass Hundezucht lediglich ein aufwändiges Hobby bleibt, die man mit Leidenschaft macht. 

Die Frage und suche nach einem möglichst "billigen" Hundewelpen würdigt nicht dem "besten Freund des Menschen" im geringsten, was die seriöse Hundezucht leistet! 

Wer sich einen "Billig-Hund" anschafft, auch wenn er doch so niedlich ist und sie etwas gutes tun möchten, unterstützt nicht nur die skupellosen Praktiken der Vermehrer- er selbst wird durch sein Handeln zum Mittäter und er macht sich mitschuldig am unendlichen Leid dieser Tiere!